Stirnlampen im Test – gut beleuchtet und freie Hände

StirnlampeStirnlampen hatten bis vor nicht allzu langer Zeit einen ein wenig verstaubten Ruf und waren lediglich bei Trekking- und Wanderfreunden beliebt. Doch das hat sich mit dem verstärkten Interesse an Bewegung in der Gesellschaft verändert. Die meisten Menschen besitzen mittlerweile eine Stirnlampe, die sie nicht nur für ihre Freizeit verwenden.

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Viele nutzen die Geräte zum Verschrauben von extrem kleinen Teilchen oder haben das Gerät immer für den Fall eines Stromausfalls in der Nähe. Auch zum Radfahren nutzen einige Sportler die Stirnlampen gerne, da diese nicht am Fahrrad verbleiben und somit gut vor Dieben geschützt sind. Doch welche Stirnlampe passt am Ende zu welchen Bedürfnissen?

Da die Flut an Geräten auf dem Markt die Kunden meist etwas abschreckt, versuchen wir mit unserem Artikel etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Nachfolgend haben wir zusammengefasst, was eine gute Stirnlampe können soll und welche Geräte sich für wen eignen.

Die richtige Ausstattung der Stirnlampe entscheidet

Der Schalter bei der Stirnlampe liegt im Idealfall verdeckt, damit sich die Lampe beim Transport nicht einfach anschalten kann. Es ist wichtig, dass man den Schalter auch mit behandschuhten Finger leicht drücken kann, da dies im Alltag durchaus vorkommen kann.

Mann repariert ComputerAußerdem sollte das Batteriefach markiert sein, damit es leicht zu finden ist. Es sollte sich einfach öffnen lassen, ohne dass dafür Werkzeug notwendig ist. Außerdem sollte innen markiert sein, wie die Batterien eingelegt werden müssen, damit das Gerät funktioniert.

Wichtig ist des Weiteren, dass sich der Lampenkopf möglichst stufenlos in der Neigung verstellen lässt, sodass eine flexible Ausrichtung des Lichtkegels möglich ist. Er muss gepolstert sein, damit er nicht an der Stirn drückt oder reibt und zugleich sicher sitzt, ohne zu verrutschen.

Sehr wichtig ist außerdem das Kopfband. Dieses muss möglichst flexibel und leicht verstellbar sein, sodass die Stirnlampe zwar gut sitzt, aber nicht drückt. Je schwerer eine Lampe ist, desto sinnvoller ist ein Band, welches auch über den Kopf geht und die Lampe damit zusätzlich fixiert.

Mit einer Leistung von einem Watt oder mehr und mehreren gut leuchtenden LED-Lichtern wird man als Träger einer Stirnlampe nicht nur von weitem gesehen, sondern kann Hindernisse auch besser erkennen. Das ist vor allem bei nächtlichen Ausflügen sehr wichtig für die Sicherheit aller Outdoor-Freunde.

Praktisch sind Modelle, die zusätzlich zum normalen Licht auch noch über ein Rotlicht verfügen. Dieses ist besonders nützlich um mit der Stirnlampe zu lesen.

Je nachdem, wofür die Stirnlampe eingesetzt werden soll, gibt es verschiedene Typen

Joggerin mit StirnleuchteHochleistungsstirnlampen verfügen über einen Lithium- Ionen- Akku, welcher besonders lange hält. Mit einer Leistung von 3 bis 5 Watt erzeugt die Lampe ein sehr helles Licht, sodass sie sich gut für nächtliche Sportaktivitäten eignet. Für alle, die nur selten zur Stirnlampe greifen, sind diese Geräte aber preislich nur wenig geeignet.

Die meisten handelsüblichen Stirnlampen werden mit drei AAA Batterien betrieben und leuchten damit ausreichend lange und weit, um damit Bergtouren oder Bike-Ausflüge zu unternehmen. Je nach Geschmack ist es außerdem sinnvoll, wenn man als Kunde zwischen verschiedenen Leucht-Modi wählen kann. Üblich sind meist ein Blink-Modus, ein Modus mit Dauerlicht und ein Energiesparmodus.

Wer eher selten auf eine Stirnlampe zurückgreift und diese nur für den Notfall dabei haben möchte, kann bereits Modelle ab 30 Euro finden. Die Batterien befinden sich bei diesen Modellen im Lampenkopf, sodass die Stirnlampen besonders leicht und klein sind und damit angenehm transportiert werden können.

Eine gute Kopflampe sollte auch weniger schönem Wetter trotzen können. Deshalb ist sie im Idealfall wasserfest. Gerade bei Kindern ist bei Kopflampen auch das Design nicht ganz unwichtig. Zahlreiche Modelle sind deshalb auch in schicken Farben erhältlich, die die Geräte gleich etwas lustiger wirken lassen.

Probleme, die bei der Verwendung von Kopfleuchten auftreten können

Kopfleuchten sind auf Reisen und Ausflügen, aber auch im Alltag, gute Begleiter und geben dem Verbraucher die Möglichkeit, sich mit freien Händen zu bewegen. Je nachdem, um was für ein Modell es sich handelt, kann es nach langer Zeit des Tragens aber zu Verspannungen der Nackenmuskulatur kommen. Viele Personen haben außerdem das Problem, dass sich die Augen durch den sich bewegenden Lichtkegel sehr anstrengen müssen, was unangenehm sein kann. Wer eine Mütze trägt, kann außerdem Probleme mit dem Sitz der Stirnleuchte bekommen.

Welche Stirnleuchte passt zu wem?

Frau mit StirnlampeDa die Auswahl an Kopfleuchten ebenso groß ist, wie die Vielzahl an verschiedenen Bedürfnissen, ist es sehr wichtig auf einige wichtige Punkte zu achten.

Grundsätzlich sollte der Preis bei einer LED Stirnlampe nicht der wichtigste Faktor sein. Da die Preise jedoch nach oben keine Grenzen kennen, muss selektiert werden. Für den seltenen Gebrauch und weniger hohe Ansprüche reichen kleine Geräte mit Batterie im Lampenkopf völlig aus. Sie sind außerdem durch ihre geringe Größe und ihr geringes Gewicht sehr praktisch.

Alle Hobby Bergsteiger, Mountainbiker oder Jogging-Freunde sollten sich dagegen für eine etwas teurere, aber immer noch moderate Version der Stirnlampe entscheiden, welche mit AAA Batterien betrieben wird. Die Profis dagegen setzen am besten auf Hochleistungsmodelle unter den Stirnlampen mit Akku und haben damit lange besonders gutes Licht.

Das Wichtigste bei der Wahl der richtigen Stirnlampe ist der Sitz. Wenn das Gerät noch so schick ist und ein perfektes Licht macht, aber am Kopf drückt oder verrutscht, macht es keinen Sinn. Deshalb ist es besonders wichtig, den Sitz genau auszuprobieren und sich für ein Modell mit flexibel verstellbarem Kopfband zu entscheiden.

Sind die Geräte nicht im Gebrauch, werden sie am besten an einem kühlen und trockenen Ort gelagert. Bevor ein Ausflug oder eine Reise ansteht, sollte rechtzeitig die Ladung der Batterien überprüft werden. Dann steht dem nächsten Abenteuer mit der Stirnlampe nichts mehr im Wege.

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